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Nicht, dass man am eigenen Verstand zweifelt. Nein. Auch im 21. Jahrhundert gibt es Sachen, die man als aufgeklärter, mit Vernunft und Verstand ausgestatteter Mensch nicht für möglich halten möchte. Dennoch belegen die täglichen Pressemeldungen, dass es doch eine gewisse Anzahl von Mitbürgern im Lande gibt, die sich ihrer intellektuellen Verpflichtung in unserer Zivilisation noch nicht gestellt haben. Nun gut, mag man sagen. Die Aufklärung ist ja noch nicht so lange her. Manche brauchen vielleicht etwas länger. Wie lange, wir werden sehen. Hier jedenfalls ein paar Schlagzeilen zur Illustration der Herausforderungen für einen mit Vernunft ausgestatteten und  zivilisierten Menschen.

Farid Bang und Kollegah stellen bei der Echo-2018-Verleihung demonstrativ zur schau, was sie von Bildung und intellektueller Auseinandersetzung halten: nämlich nichts! Die kritischen Bemerkungen des Toten Hosen Sängers Campino haben die beiden weder verstanden noch entsprechend einordnen können. Und genau das ist das Problem: Wer mangels intellektuellen Vermögens nicht in der Lage ist, sich einem qualifizierten Dialog zu stellen und ggf. zur Selbsteinsicht zu kommen, der wird auch solche “Ansprachen” (Wink mit dem Baumstamm) nicht verstehen. Nur Schade, dass man gegen derartige Borniertheit und Bildungsabstinenz in unserer offenen und plural verfassten Gesellschaft nicht viel machen kann.

Warum Miete bezahlen, wenn man auch umsonst wohnen kann. Da kann man nur von Glück sagen, dass es noch “dumme” arbeitende Menschen gibt, die für ihren Wohnraum bezahlen. Arbeiten, Miete bezahlen und das Eigentum anderer respektieren gehört für manche Menschen allerdings zu den Untugenden unseres Verständnisses von Gemeinschaft. Geht’s noch, ist nur eine gemäßigte Reaktion auf das “Besetzen von Wohnungen in Berlin”.

Das Islam-Verständnis als Hindernis der Integration. Ein lesenswerter Artikel in der Wirtschaftswoche.

Ach ja. Auf der Seite die “Welt.de” werden übrigens nur Kommentare veröffentlicht, die einer linkspolitischen “political correctness” entsprechen. Die intellektuelle Durchdringung einer Metaebene gehört unter kompetenztheoretischen Vorzeichen wohl ebenfalls nicht mehr zu den erforderlichen Hard Skills der heutigen Redakteure. Aber wenn man’s weiß, kann man damit ungehen.

Gibt’s nicht, oder?

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Es gibt tatsächlich noch so etwas wie “Reichsbürger”, die in ihrer Entwicklung im Jahr 1937 stehen geblieben sind. Der Vorfall in Georgensgmünd, bei dem ein Polizist getötet worden ist, macht fassungslos. N-tv hat darüber berichtet.

Deutschland als Weltsozialamt - Gibt’s nicht, oder? Doch!

(Hamburg - 23.07.2017) Streit in einer Unterkunft für Flüchtlinge in Hamburg-Fischbek.

Kann es geben, wird sich so mancher sagen. Aber dass 40 Tschetschenen auf eine syrische Familie u.a. mit Schlagringen und Eisenstangen losgehen, gibt dem Leser dieses Artikels nicht nur auf shz.de und n-tv.de schon zu denken auf. Nicht zuletzt der Tatsache wegen, dass auf shz.de von den Nationalitäten nichts zu lesen war und das brutale Einschlagen auf ihre Kontrahenten nur durch einen Warnschuss der Polizei beendet werden konnte. Von der Respektlosigkeit gegenüber der Polizei ganz zu schweigen. Man kann nur hoffen, dass sich diese “Schläger” baldigst mit den hiesigen Grundwerten zwischenmenschlichen Zusammenlebens und ggf. intellektuell mit den Grundzügen der Aufklärung auseinandersetzen. Vielleicht gelingt es möglicherweise, dass man dann in Zukunft derartige Auseinandersetzungen mit Vernunft und Verstand klären kann. Wäre zivilisatorisch jedenfalls ein riesiger Schritt für die Menschheit, ganz sicher!

    Scharia statt Demokratie - Salafisten und Islamisten wollen die Trennung von Religion und Staat aufheben, gleichermaßen Individualität und Pluralismus in unserer offenen Gesellschaft zugunsten eines Islams aus dem Jahr 632 abschaffen. Das frühe Mittelalter kannte natürlich noch keine Menschenrechte, was für diese Gruppierung offenkundig auch kein Problem darstellen würde. Menschenrechte werden nämlich ebenfalls abgelehnt. Der Verfassungsschutz meldet einen erschreckenden Anstieg dieser recht organisierten Gruppierungen in Deutschland. (n-tv.de)

Top-Meldung vom 28.05.2018 - EU-Kommission will Geschirr und Besteck aus Plastik verbieten

Campingfreunde werden jetzt wohl das Meissener Porzellan und das Silberbesteck von zuhause mitnehmen müssen. Die als Weltmeister der Mülltrennung titulierten Deutschen brauchen sich also zukünftig nicht mehr soviel den Kopf darüber machen, in welchen der vielen Müllsammelbehälter sie ihre Überbleibsel vom Frühstück, Mittagessen und Abendessen entsorgen sollen. Prima.

Gut zu wissen, dass sich die am stärksten mit Plastikmüll belasteten Flüsse in Russland, Asien und Afrika befinden.

Das nennt man redlichen Aktivismus.

Gibt’s nicht, oder?

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